Die Stiftung unterstützt Personen, die ihren Lebensmittelpunkt dauerhaft in der Schweiz haben. Das sind insbesondere:

  • Schweizer Bürger
  • Personen mit Aufenthaltsbewilligung C
  • anerkannte Flüchtlinge

Sie tut dies mit erforderlicher «Hilfe zur Selbsthilfe» in Form von Stipendien für Erstausbildungen und Beiträgen für notwendige Umschulungen.

Was Gesuchsteller von uns erwarten können

  • Einfache Gesuchstellung; keine unnötigen Formalien
  • Ganzheitliche Betrachtung des Falls; keine Scheu vor ungewöhnlichen Projekten
  • Unterstützung dabei, aus einer schwierigen Situation «auszubrechen» bzw. aufzubrechen
  • Vertrauen und Vertraulichkeit
  • Zu Ende gedachte Förderung: Was geschieht nach Ende der Förderung?

Was Gesuchsteller von uns nicht erwarten können

  • Ersatz für staatliche Leistungen (Sozialhilfe, kantonale Stipendien) oder Unterhaltsleistungen
  • Förderung, wenn ein Gesuchsteller das Potenzial hat, sein Projekt aus eigener Kraft zu realisieren
  • Ausbildungsbeiträge für Studiengänge an Hochschulen (Fachhochschulen, Universitäten und Pädagogischen Hochschulen) werden vorwiegend über Bildungsdarlehen abgewickelt. Dazu arbeitet die Stiftung mit der Organisation EDUCA SWISS zusammen.
  • Förderung, wenn uns die Motivation des Gesuchstellers unklar bleibt
  • Förderung, wenn es nur um eine Optimierung der Situation geht, nicht aber um ein echtes Aus- oder Aufbrechen
  • Dass wir der «Tropfen auf dem heissen Stein» sind, d.h. nicht nachhaltige Förderungen, die keine «Hilfe zur Selbsthilfe» beinhalten

Was wir von unseren Gesuchstellern erwarten

  • Aktive Mitarbeit zur Verbesserung der eigenen Situation / Eigeninitiative
  • Transparenz vor / während / nach der Unterstützung
  • Bericht nach Abschluss der Förderung mit Darstellung des Nutzens – wie wurde «Hilfe zur Selbsthilfe» realisiert?
Beispiele

Beispiele

Frau S. (45 J.) ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern, die noch zur Schule gehen. Die Familie lebt von der Sozialhilfe. Ihren erlernten Beruf als Coiffeuse kann Frau S. wegen einer Allergie nicht mehr ausüben; seit der Geburt ihrer Kinder war sie nicht mehr berufstätig. Frau S. möchte finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen. Ihr Wunsch ist es, das Handelsdiplom zur diplomierten Bürofachkraft zu absolvieren. Die atDta-Stiftung hat die Ausbildungskosten übernommen. Heute arbeitet Frau S. im kaufmännischen Bereich.

Frau A. (58 J.) ist ausgebildete Sozialpädagogin. Nach mehrjähriger Arbeitslosigkeit fasst Frau A. den Entschluss, sich selbstständig zu machen und eine kleine private Einrichtung zu schaffen, in der geistig behinderte Menschen Ferien verbringen können. Die atDta-Stiftung hat einen Teil der Anschubfinanzierung übernommen und Frau S. ein langfristiges, zinsloses Darlehen gewährt.

Frau Z. (35 J.) ist alleinerziehende Mutter und lebt in einer sozialen Einrichtung für Drogenkranke mit Kindern. Frau Z's ausländisches Berufsdiplom wird in der Schweiz nicht anerkannt. Frau Z. hat es geschafft, ihre Drogenabhängigkeit zu überwinden und wieder beruflich tätig zu werden. Sie ist sehr sportbegeistert und strebt daher eine Ausbildung zur Fitness-Trainerin an. Die atDta-Stiftung hat ihre Ausbildungskosten übernommen. Frau Z. lebt heute in ihrer eigenen Wohnung und arbeitet in einem Fitnessstudio als Instruktorin.